Unter dem indischen Herrscher Shihram geriet das Land in Not und Elend. Der waise Brahmane Sissa ibn Dahir wollte – ohne seinen Zorn zu entflammen – die Aufmerksamkeit des Königs auf seine Fehler lenken, indem er das Schach erfand, ein Spiel, in dem die stärkste Figur (der König) ohne die anderen Figuren nichts ausrichten kann. Der König bemerkte seine Fehler und versprach dem Waisen jede Belohnung, die er verlangen würde. Der Waise wünschte sich Weizenkörner nach folgendem Muster: Er wünschte sich auf das erste Schachfeld ein Weizenkorn (20=1), auf das zweite Schachfeld das Doppelte (21=2), auf das dritte wiederum das Doppelte (22=4) und so weiter. Der Wunsch hörte sich bescheiden an und somit stimmte der König zu. Doch bald verkündete der Versther der Kornkammer, dass es im ganzen Reich keine solche Menge Weizen gäbe, denn man kommt insgesamt auf 264-1, als Dezimalzahl ausgedrückt: 18.446.744.073.709.551.615 Weizenkörner. Nicht mal die Produktion der ganzen Welt würde für diese Menge ausreichen. Würde man diese Menge Weizenkörner auf dem Erdball gleichmäßig verteilen, so würde man eine 9 Millimeter dicke Schicht bekommen! So bescheiden war die Summe dann also doch nicht…
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22. Februar 2009
20. Februar 2009
Optische Täuschung
Würden Sie glauben, dass Feld A und B den genau gleichen Farbwert haben?
Glauben Sie nicht???
Ist aber so!



