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4. Februar 2012

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29. Dezember 2009

Stefan Kindermann wird 50

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Gestern ist der Schachgroßmeister Stefan Kindermann 50 Jahre geworden.

Als Schachspieler war er sehr erfolgreich. Der seit 1988 mit dem Großmeistertitel bestückte Stefan Kindermann spielte lange in der deutschen Nationalmannschaft. Er ist allerdings nicht nur ein großer Schachspieler, sondern ist auch der Autor mehrerer Eröffnungsbücher, wie z.B. über die spanische Abtauschvariante oder das Leningrader System im Holländer. Seine aktuelle Elozahl (November 2009) beträgt 2529, wodurch er der viertstärkste Spieler Österreichs, für die er seit 2005 spielt, ist. Darüberhinaus ist er seit 2006 Geschäftsführer der Münchener Schachakademie.

Hoffentlich bringt er der Schachwelt noch lange durch seine geistreichen Partien und interessanten Schachbüchern Freude.

Alles Gute zum Geburstag!

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28. Dezember 2009

Richard Reti

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Richard Reti (*28.Mai 1889 in Pezinok, 6.Juni 1929 in Prag) war ein berühmter deutschsprachiger österreichisch-ungarischer Schachgroßmeister. Er studierte Mathematik, gab dies allerdings auf, nachdem er seine Seminararbeit in einem Wiener Café vergaß und nicht mehr wieder fand. Daraufhin entschloss er sich professioneller Schachspieler zu werden. Er wurde allerdings nie Weltmeister.

Tartakower sagte über diese Zeit:

Réti studiert Mathematik, ohne trockener Mathematiker zu sein, vertritt Wien ohne Wiener zu sein, ist gebürtiger Alt-Ungar ohne Ungarisch zu können, redet ungemein rasch, um desto bedächtiger zu handeln, und wird noch der beste Schachspieler, ohne Weltmeister zu sein. Er ist eben ein forschender Künstler, der sich mehr mit dem „Warum“ der Dinge als mit deren Wesen beschäftigt …

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26. April 2009

Zitate von Tartakower

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“Capablanca hat bewiesen, daß man der Beste ist und trotzdem Erster
werden kann.”

“Zum Sieg gelangt man nicht, wenn man gut, sondern nur wenn man besser spielt.”

“Die Fehler sind dazu da, um gemacht zu werden.”

“Der vorletzte Fehler gewinnt.”

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23. April 2009

Tartakowers Weisheit

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Es gibt Schachspieler, die schwach spielen, aber nicht wissen, daß sie schwach spielen. Das sind Unwissende. Meide sie!
Es gibt Schachspieler, die schwach spielen und wissen, daß sie schwach spielen. Das sind Vernünftige. Hilf ihnen!
Es gibt Schachspieler, die stark spielen, aber nicht wissen, daß sie stark spielen. Das sind Bescheidene. Achte sie!
Es gibt Schachspieler, die stark spielen und wissen, daß sie stark spielen. Das sind weise Schachspieler. Folge ihnen!

20. April 2009

Paulsen bei der Partievorbereitung

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Die Remisstellung
Über Louis Paulsen, einen bekanntermaßen langsamen Spieler, berichtete George MacDonnell in der Deutschen Schachzeitung 1895 folgendes: In klarer Remisstellung brütete Paulsen über dem Brett, ohne einen Zug zu machen. Seine Bedenkzeit lief dabei ab. Sein Gegner, der das bemerkte, fragte Paulsen, worüber er denn nachdächte, die Partie sei doch Remis. Paulsen antwortete: ” Worüber ich nachdenke? Wenn wir das Spiel jetzt remis geben, dann habe ich in der nächsten Partie Weiß. Und ich überlege nun, welche Eröffnung ich wählen soll.” Paulsen verlor durch Zeitüberschreitung.

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