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6. Februar 2009

Schachgedicht von Eugen Roth

Kategorien: Zitate — Schlagwörter: , 2 Kommentare

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Ein Mensch sitzt da, ein schläfrig trüber,
Ein and´rer döst ihm gegenüber.
Sie reden nichts, sie stieren stumm.
mein Gott denkst Du, sind die zwei dumm!
Der eine brummt wie nebenbei
Ganz langsam: Turm c6 – c2.
Der and´re wird allmählich wach
Und knurrt: Dame a3 – g3: Schach!
Der erste, weiter nicht erregt,
Starrt vor sich hin und überlegt.
Dann plötzlich, vor Erstaunen platt,
Seufzt er ein einzig Wörtlein: Matt!
Und die Du hieltst für nied´re Geister,
Erkennst Du jetzt als hohe Meister!

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2 Kommentare »

  1. Weiterbilder sagt:

    Ein interessanter Eintrag, gefällt mir. Muss man erstmal sacken lassen. Die Seite ist generell informativ. Diesen Blog werde ich weiterempfehlen!

    Danke!

  2. Frank sagt:

    Schön dass Ihnen unsere Arbeit gefällt. Darüber freuen wir uns immer wieder.

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