Wie heute zu lesen ist, bietet Chessmail.de nun auch eine mobile Version für Smartphones an.
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Gert Schulz wiegt seinen Oberkörper über dem Schachbrett hin und her. Der Kühlschrank summt, eine Uhr tickt leise, ansonsten herrscht Stille im Raum. Der Blindenhund unter dem Nachbartisch gähnt. Schulzes Gegner steht auf und schaut sich die Partien der anderen Spieler an. Derweil streicht Schulz mit seinen Fingern tastend über seine Figuren, greift die schwarze Dame und setzt sie schließlich auf eines der leicht erhöhten schwarzen Felder seines Steckschachbretts.
Gert Schulz ist sehbehindert und leidenschaftlicher Schachspieler. Im Alter von 25 Jahren erfuhr er von seiner Netzhautdegeneration. Seitdem hat er jedes Jahr ein Prozent seines Sehvermögens verloren. Er muss damit rechnen, irgendwann ganz zu erblinden. Doch das Schachspielen wird ihn auch in der Dunkelheit begleiten.
Heute mal ein kleiner Tipp, der nicht unbedingt etwas mit Schach zu tun hat.
Aber man kann das Verpackte ja auch zum Schach mitnehmen :).
Ich kannte den Tipp noch nicht, fand ihn aber einfach so genial, dass ich ihn euch hier nicht vorenthalten wollte.
Plastikbeutel einfach und originell verschließen!
Muammar al-Gaddafi hat trotz des starken Drucks, der auf ihn ausgeübt wird, nicht vor, Libyen zu verlassen. Das teilte er am Sonntag dem Präsidenten des Weltschachverbandes FIDE, Kirsan Iljumschinow, in Tripois mit.
Wie ein Vertreter des FIDE-Büros in Elista, Hauptstadt der russischen Teilrepublik Kalmykien, aus der Iljumschinow stammt, RIA Novosti mitteilte, war der FIDE-Präsident am Vortag zur Erörterung von Aussichten für ein für den Oktober geplantes Schachturnier in Tripolis in Libyen eingetroffen. „Iljumschinow und Gaddafi kennen einander seit der Schach-WM 2004 in Tripolis und stehen in einem guten Kontakt miteinander“, so der FIDE-Sprecher.
Schach für alle in der Schule – so stellt es sich Garri Kasparow vor, ein ganz Großer des Schachs, früher über Jahre Weltmeister.
Für seine Idee wirbt er jetzt in Brüssel: Im Herbst soll dann ein Konzept folgen, mit dem er für EU-weiten Schachunterricht sorgen will – und das von der ersten Klasse bis zum Abitur.
Schach helfe den Schülern auch in den anderen Fächern, meint Kasparow. Es führe Schüler verschiedener sozialer Herkunft zusammen. Und – wichtig in Krisenzeiten – es sei billig.