Wie viele Weizenkörner passen auf ein Schachbrett, wenn man eines auf das erste Feld legt und dann die Zahl auf den folgenden Feldern immer mit der vorhergehenden verdoppelt?
Das Ergebnis ist verblüffend, und es soll an dieser Stelle auch nicht verraten werden. Denn des Rätsels Lösung offenbart sich dem Besucher der am vergangenen Donnerstag im Stadt- und Kulturgeschichtlichen Museum in der Torgauer Wintergrüne eröffneten neuen Sonderausstellung „Schach dem König“ (TZ informierte). Eberhard Knack aus Jüterbog zeigt hier etwa 60 Schachspiele von den 120, die seine private Sammlung umfasst.
Bestechend ist hierbei die Vielfalt der Figurengestaltung und des verwendeten Materials. Der Betrachter versinkt buchstäblich in einer Zauberwelt, wenn er die Figuren auf sich wirken lässt. Vor etwa 20 Jahren hat Eberhard Knack als passionierter Schachspieler die Sammlerleidenschaft für sich entdeckt, und die ließ ihn bis heute nicht wieder los. Eigentlich wollte er beim 100. Spiel aufhören. Doch das war einfach nicht möglich, ihm hätte fortan etwas gefehlt.


