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4. Februar 2012

Suchergebnisse Kategorie: Ausstellungen

21. März 2011

Rote Dame schlägt schwarzen Läufer?

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Rote Dame schlägt schwarzen Läufer – dieser Schachzug dürfte Hannelore Kraft angesichts der Debatte um Neuwahlen in NRW und mit Blick auf ihren Gegenspieler und CDU-Landeschef Norbert Röttgen gefallen. Pech nur für sie, dass es beim Schachspiel ausschließlich schwarze oder weiße Brettfiguren gibt. Das hielt die Ministerpräsidentin nicht ab, am Samstag die Ausstellung „Schach“ im Kunstmuseum Alte Post zu besuchen – während zeitgleich Partien der Schach-Bundesliga in einem Raum stattfanden.

Hannelorekraft1 200x300 Rote Dame schlägt schwarzen Läufer?„Politik und Schach haben ein besonderes Verhältnis“, flüstert Hannelore Kraft Museumsleiterin Beate Reese während des Rundgangs entlang der Ausstellungsexponate zu. Gefolgt von Personenschützern, einigen wenigen Bürgern und Besuchern sowie einer Hand voll Fotografen, erläutert Reese der Landesmutter Stationen in der sehr sehenswerten musealen Verbindung von Bildern, Schach und der intellektuellen Meta-Ebene, die sich in der Kunstgeschichte anhand verschiedenster Künstlerbiografien aufzeigen lässt. „Das Schöne bei meinem Amt ist, dass man alles erklärt kriegt“, scherzt Kraft. Ob die Akteure an den Wettkampftischen dies auch so sehen? Eher nicht, sie könnte man als erstes „Bauernopfer“ an diesem Tag bezeichnen: Denn selbst der leise Gang der Ministerpräsidentin zieht Blicke auf sich, während die ausschließlich männlichen Kontrahenten der OSG Baden-Baden und des SV Mülheim Nord 1931 über den Brettern brüten. Letzterer organisiert das Quasi-Heimspiel in Kooperation mit dem Kunstmuseum und hätte am Eingang eben nicht nur „Bitte still sein“, sondern auch „Anstarren verboten“ als Schild aufhängen sollen. Wie sehr die Konzentration im Ausstellungsraum litt, konnte die WAZ bei den Spielern nicht ermitteln. Sie erinnern sich vielleicht: „Bitte still sein!“ Spaß beiseite, ohne Frage ist dem Museum mit „Schach“ ein Glücksgriff gelungen, um vielleicht auch (über)regional Anerkennung für das Konzept zu bekommen. In Zeiten, wo Kultur und ihr Wert nur noch betriebswirtschaftlich unter die Lupe genommen wird, bedarf es interdisziplinärer Ideen zur Begeisterung breiterer Schichten, wie dieses Zusammenspiel von Sport und Kunst nun zeigt. Gegenwartskünstler, die sich in ihren Arbeiten mit dem Brettspiel auseinandersetzen, wie etwa der Würzburger Hans-Peter Porzner, treffen auf die Moderne: zum Beispiel auf Kandinskys „Gegengewichte“ aus dem Fundus des Kunstmuseums oder Dalís „Don Quichotte“ und den dadaistischen Kurzfilm „Entr’acte“ („Zwischenakt“) von René Clair aus der Sammlung Werner Nekes. In letzterem aus dem Jahr 1924 tauchen zwei bedeutende Protagonisten, was die Beziehung von Künstlern und Schach angeht, auf: Man Ray und Marcel Duchamp. Dabei ins Hintertreffen zu geraten, befürchtet Heinz Schmitz, Vorsitzender des SV Mülheim-Nord, nicht. Er verweist auf den Bildungscharakter seiner Sportart im Ruhrgebiet: „Früher war es ein Spiel der Fürstenhäuser, andere waren ausgeklammert. Es ist dann aus höchsten Kreisen abgestiegen, bis zu den Arbeiterhäusern.“ Einen Einwand lässt sich Hannelore Kraft in dem Moment nicht nehmen: „Zu der Zeit kam auch die Sozialdemokratie auf.“ Die Anwesenden lachen – ein perfekter Schachzug der Ministerpräsidentin.

Quelle: Der Westen

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18. Februar 2011

Ausstellung mit Spitzenspiel der Schachbundesliga

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18.3. 1.5.2011

muelheim logo Ausstellung mit Spitzenspiel der Schachbundesliga
Ausstellung mit Spitzenspiel der Schachbundesliga am 19./20. März 2011:


SV Mülheim Nord gegen OSG Baden-Baden

64 Felder, unzählige Stellungen und Züge: Schach ist nicht nur eines der ältesten und komplexesten Spiele, sondern als Ausdruck von menschlicher Intelligenz und strategischem Denken auch ein großes Thema in Musik, Literatur und Kunst. In Mülheim an der Ruhr hat Schach eine lange Tradition und mit dem 1931 gegründeten Schachverein Mülheim Nord 1931 e.V. einen schlagkräftigen Verein, der mit Spielern und Spielerinnen auf Weltniveau zu den größten und spielstärksten Schachvereinen der deutschen Bundesliga gehört.

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9. September 2010

Night of the Pawn in Leipzig

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NIGHT OF THE PAWN

notp 300x209 Night of the Pawn in Leipzig

Ausstellung in der SPINNEREI Leipzig 11.09. bis 09.10.2010 in Halle 12

Duchamp und seine Erben / 40 Berliner Künstler und die Schacharithmetik

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8. Juli 2010

100 Jahre Badischer Schachverband

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Der Badische Schachverband feierte am 25.06.2010 sein hundertjähriges Bestehen mit einer Festveranstaltung in Bruchsal.

Lebendschach und eine Simultanveranstaltung präsentierten den Schachsport einer breiten Öffentlichkeit.

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13. Mai 2010

Internationale Spieltage SPIEL Essen

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Die Internationalen Spieltage SPIEL – die weltweit größte Publikumsmesse für Gesellschaftsspiele – bieten ihren Besuchern eine einmalige Möglichkeit, sich umfassend über das gesamte nationale und internationale Spieleangebot zu informieren.

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Auch für Schachfreunde dürfte es wieder jede Menge zu sehen geben.

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