Schach ist wie die Liebe.
Allein macht es weniger Spass!
Österreichischer Schriftsteller
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Schach ist wie die Liebe.
Allein macht es weniger Spass!
Österreichischer Schriftsteller
Der Hamburger Meister Paul Krüger (1871-1939) nahm in den zwanziger Jahren gerne an kleinen Lokalturnieren teil.
Einmal wurde er während eines solchen Turniers von einem Reporter des Kreisblattes interviewt.
Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass der Schreiber des Blattes keine Ahnung vom Schach hatte – diese Gelegenheit ließ Krüger sich nicht entgehen, ihn kräftig zu veräppeln.
Am nächsten Tag lasen die erstaunten Kreisblatt-Abonnenten: «Die spannendste Partie der gestrigen Runde wurde zwischen dem Hamburger Meister Krüger und unserem Spitzenspieler M. ausgetragen. M. eröffnete als Anziehender diesmal mit den schwarzen Steinen.
Robert Hübner (* 6. Novmeber 1948 in Köln), der schon im frühen Alter von 5 Jahren Schach lernte, ist seit Emanuel Lasker der größte deutsche Schachgroßmeister.
Seine höchste historische Elo-Zahl betrug 2732 (April 1973), womit er Platz 3 der Weltrangliste besetzte. Im Juni 2009 betrug seine Elo-Zahl immerhinnoch sehr gute 2605, womit er Platz 7 der der deutschen Rangliste belegt.
Hier eine bekannte Anekdote:
Efim Bogoljubow ( * 14.April 1889 in Stanislawtschik, † 18.Juli 1952 in Triberg im Schwarzwald) war ein ukrainisch-deutscher Schachgroßmeister, der erst spät (mit 18 Jahren) mit Schach in Kontakt kam. Seinen erster Erfolg dagegen hatte er schon als 20-jähriger, als er in Odessa das Klubturnier gewann und bei der südrussischen Meisterschaft zweiter wurde. Mit dem Beginn des ersten Weltkrieges zog er 1914 nach Deutschland. Erst 1929 erhielt er die deutsche Staatsbürgerschaft. Der Weltmeistertitel blieb ihm allerdings verwehrt, da er beide Titelkämpfe gegen Aljechin verlor (9,5 – 15,5 und 10,5 – 15,5).
Bogoljubow über sich selbst:
Wenn ich Weiß habe, gewinne ich, weil ich Weiß habe. Wenn ich Schwarz habe, gewinne ich, weil ich Bogoljubow bin.
Richard Reti (*28.Mai 1889 in Pezinok, †6.Juni 1929 in Prag) war ein berühmter deutschsprachiger österreichisch-ungarischer Schachgroßmeister. Er studierte Mathematik, gab dies allerdings auf, nachdem er seine Seminararbeit in einem Wiener Café vergaß und nicht mehr wieder fand. Daraufhin entschloss er sich professioneller Schachspieler zu werden. Er wurde allerdings nie Weltmeister.
Tartakower sagte über diese Zeit:
Réti studiert Mathematik, ohne trockener Mathematiker zu sein, vertritt Wien ohne Wiener zu sein, ist gebürtiger Alt-Ungar ohne Ungarisch zu können, redet ungemein rasch, um desto bedächtiger zu handeln, und wird noch der beste Schachspieler, ohne Weltmeister zu sein. Er ist eben ein forschender Künstler, der sich mehr mit dem „Warum“ der Dinge als mit deren Wesen beschäftigt …