Efim Bogoljubow ( * 14.April 1889 in Stanislawtschik, † 18.Juli 1952 in Triberg im Schwarzwald) war ein ukrainisch-deutscher Schachgroßmeister, der erst spät (mit 18 Jahren) mit Schach in Kontakt kam. Seinen erster Erfolg dagegen hatte er schon als 20-jähriger, als er in Odessa das Klubturnier gewann und bei der südrussischen Meisterschaft zweiter wurde. Mit dem Beginn des ersten Weltkrieges zog er 1914 nach Deutschland. Erst 1929 erhielt er die deutsche Staatsbürgerschaft. Der Weltmeistertitel blieb ihm allerdings verwehrt, da er beide Titelkämpfe gegen Aljechin verlor (9,5 – 15,5 und 10,5 – 15,5).
Bogoljubow über sich selbst:
Wenn ich Weiß habe, gewinne ich, weil ich Weiß habe. Wenn ich Schwarz habe, gewinne ich, weil ich Bogoljubow bin.


