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17. April 2014

9. März 2010

Willkommen auf schachplatz.de

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Wir wünschen viel Spass beim Schach “lesen, sehen und hörenicon smile Willkommen auf schachplatz.de


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22. November 2013

Carlsen ist Weltmeister!

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Remis reicht gegen Anand zum Triumph.

Der Norweger Magnus Carlsen ist neuer Weltmeister im Schach. Und löst damit Titelverteidiger Viswanathan Anand aus Indien ab. Die zehnte Partie des WM-Duells endet Remis, was dem 22 Jahre alten Herausforderer zum Sieg reicht. Und richtig viel Geld verdient er auch.

Der 22 Jahre alte Norweger Magnus Carlsen ist neuer Schach-Weltmeister. Mit einem Remis gegen den bisherigen Champion Viswanathan Anand nach 65 Zügen eroberte Carlsen im indischen Chennai den Titel. Von insgesamt zehn Partien hat der Herausforderer drei gewonnen und den 43 Jahre alten Inder mit 6,5:3,5 Punkten besiegt.

Anand, der seit 2007 Weltmeister war, hatte im Verlauf des Duells bereits drei Spiele durch Fehler verloren. Um seinen Titel noch nicht einzubüßen, hätte er drei Siege in Serie gebraucht. Carlsen mit Weiß ließ den Titelverteidiger mit den schwarzen Figuren gar nicht erst Druck aufbauen. Die Stellung in dem zu Beginn sehr schnellen Spiel blieb lange weitgehend ausgeglichen. Einen Fehler Anands nach gut zwei Stunden ließ Carlsen ungenutzt. Nach rund vier Stunden und 45 Minuten tauschten die Kontrahenten ihre Figuren, so dass kein Matt mehr möglich war.

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19. November 2013

Carlsen steuert WM-Titel an

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Erneutes Remis gegen Schachweltmeister Anand

Langsam, aber sicher biegt Magnus Carlsen auf die Zielgerade ein: In nur etwas mehr als einer Stunde ringt er Viswanathan Anand erneut ein Remis ab und ist damit dem WM-Titel zum Greifen nah. Doch noch gibt sich sein Widersacher nicht geschlagen.

Herausforderer Magnus Carlsen hat bei der Schach-WM im indischen Chennai seinen Vorsprung auf Titelverteidiger Viswanathan Anand auch in der achten Partie souverän verteidigt. Nach nur 1:15 Stunden und 33 Zügen einigten sich der 22 Jahre alte Norweger und der 43-Jährige Inder auf ein Remis, das Carlsen in der Gesamtwertung mit 5:3 in Führung brachte. In einer Spanischen Partie forcierten die Kontrahenten eine symmetrische Stellung, die keinem von ihnen ernsthafte Gewinnchancen bot. Carlsen fehlen nur noch 1,5 Punkte aus den nächsten vier Partien, um den WM-Titel zu gewinnen.

Anand weiß, dass nun der Druck steigt. “Es ist meine Aufgabe, das Match wieder spannend zu machen. In der neunten Partie muss ich etwas versuchen”, sagte der Inder während der Pressekonferenz, deren Beginn sich nach der Partie wegen einer Dopingkontrolle verzögert hatte. Carlsen präsentierte sich gewohnt locker: “Offensichtlich macht mir das Remis nichts aus, da ich in Führung liege. In dieser Eröffnungsvariante gibt es nicht viel nachzudenken, deswegen habe ich so schnell gespielt.”

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8. November 2013

Magnus Carlsen will Weltmeister werden

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Als Achtjähriger fegt Magnus Carlsen Erwachsene vom Brett. Mit 13 wird der Norweger Schachgroßmeister. Jetzt ist er 22 Jahre alt. Jetzt fordert er Viswanathan Anand, hat den Weltmeister-Titel im Blick. Er genießt es, “wenn ich sehe, dass mein Gegner leidet”.

mc 300x168 Magnus Carlsen will Weltmeister werdenEr ist Norwegens Antwort auf Mozart, David Beckham und Matt Damon. Schachgenie Magnus Carlsen verblüfft die Öffentlichkeit so sehr, dass Vergleiche mit Weltstars herhalten müssen, um den 22-Jährigen zu beschreiben: Carlsen spiele so virtuos wie Mozart. Beim Werbeshooting für eine Modemarke sehe er so gut aus wie David Beckham, außerdem habe er die Statur und das zurückhaltende Lächeln eines Matt Damon. Aber damit hat es sich auch schon. Eigentlich hat der Norweger keinen besonders hohen Celebrity-Faktor. Er spielt einfach nur Schach. Aber das eben verdammt gut. So gut, dass er von Samstag an den indischen Weltmeister Viswanathan Anand herausfordert. Das WM-Duell in Anands Heimat Chennai ist auf zwölf Partien angesetzt. Der “Tiger von Madras”, wie Anand auch genannt wird, ist seit 2007 Weltmeister, doch die Weltrangliste des Weltschachbundes Fide wird seit vier Jahren von Carlsen angeführt. Im Februar dieses Jahres erreichte der Norweger eine Elo-Zahl von 2872 Punkten, die höchste in der Geschichte. Die Elo-Zahl beschreibt die Stärke eines Schachspielers, also sein wahres Können.

Der 22-Jährige aus Bærum bei Oslo erwartet eine “harte Prüfung”. Schließlich kennt er den 21 Jahre älteren Anand von zahlreichen Trainingspartien. Carlsen hat sich akribisch auf das Duell der Generationen in Chennai vorbereitet. Zu verbissen will er das Ganze nicht sehen. “Ich glaube, dass man auch mit der Einstellung Weltmeister werden kann, dass Schach Spaß macht”, sagte er in einem Interview der Zeitung “Die Zeit”.

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14. Februar 2013

Boos und Slany besiegen Titelträger

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Bei dem 4. Neustädter Pfalz Open erreicht Patrick Boos vom Wormser Schachverein ausgezeichnete 4,5 Punkte und kann mit einigen starken Titelträgern mithalten.

Bereits in Runde 2 kann eines der größten Deutschen Jung-Talente Patrick Boos nicht bezwingen. Der Internationale Meister Alexander Donchenko erreicht lediglich ein Unentschieden. Auch in Runde 3 kann sich Patrick Boos nach einer starken Partie ein Unentschieden gegen den Internationalen Meister Klaus Klundt sichern. Der nächste Meister-Spieler beißt sich schon in Runde 4 die Zähne an Boos aus. Fide-Meister Santiago Velasco kommt ebenfalls nicht über ein Unentschieden hinaus. Motiviert von diesen guten Ergebnissen folgt in Runde 5 der Sieg gegen das deutsche Nachwuchstalent Fide-Meister Jan-Christian Schröder. In der 6. Runde kann sich Boos gegen den Fide-Meister Maximilian Müller wieder ein Unentschieden sichern. Zum Abschluss des erfolgreichen Turnieres reicht es für ein Remis gegen die Internationale Meisterin Anna Zozulia. Mit 4,5 Punkten landet Patrick Boos auf Rang 74.

Ralph Slany erreicht bei dem offenen Turnier in Gruppe A gute vier Punkte. Schon in Runde 2 kann er dem starken Sebastian Bravo Lutz ein Unentschieden abnehmen. In Runde 4 folgt sogar der Sieg gegen den Candidate Master Christian Schatz. Fide-Meister Peter Braun aus Frankenthal kommt in Runde 5 nicht über ein Unentschieden nach. Ralph Slany erreicht mit 4 Punkten den 104. Rang.

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28. Januar 2013

Daniel Hendrich “pfeift” 1. Schach-Bundesliga

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Wormser als Schiedsrichter des Weltschachverbandes FIDE aktiv.

Es kommt nicht oft vor, dass Worms und Bundesliga in einem Satz genannt werden. Umso interessanter ist es, dass in der Schach-Bundesliga ein Schiedsrichter aus Worms aktiv ist. Der Wormser Daniel Hendrich hatte im Alter von sechs Jahren das Schachspielen von seinem Vater gelernt. Dies gefiel ihm so gut, dass er 1990 dem ESV Worms beitrat, wo er seine Schachkenntnisse vertiefte. Schließlich wechselte er 1999 zum Wormser Schachverein, welcher heute einer der größten Schachvereine in Rheinland-Pfalz ist. Schon bald war er nicht mehr nur Spieler, sondern auch Mannschaftsführer und Mitglied im Vereinspräsidium. Im Präsidium fungierte er zunächst als Schriftführer, dann als Pressesprecher und aktuell ist Daniel sowohl Geschäftsführer als auch Spielleiter. Neben seinem großen Engagement innerhalb des Vereins und auch auf Verbandsebene, wo er seit 2010 Landesspielleiter des Schachbunds Rheinland-Pfalz ist, interessierte sich Daniel schon früh für das Schiedsrichterwesen. Deswegen bildete er sich in mehreren aufeinander aufbauenden Lehrgängen fort, die vom Deutschen Schachbund angeboten wurden. Als erstes erwarb er die Lizenz des Turnierleiters (2003), wodurch er intensiver als zuvor mit dem Regelheft des Spiels vertraut wurde. Fünf Jahre später wurde er Regionaler Schiedsrichter (2008) und schon bald darauf erreichte er den Rang des Nationalen Schiedsrichters (2009). Zuletzt wurde er 2010 vom Weltverband FIDE zum FIDE-Schiedsrichter ernannt, eine Auszeichnung, die nur drei Schiedsrichter in Rheinland-Pfalz erhalten haben.

Der heute 30-Jährige übernahm als Schiedsrichter die Leitung bei nicht nur sämtlichen vereinsinternen Turnieren, sondern auch bei dem vom Wormser Schachverein ausgerichteten Wormser Nibelungenopen, das jedes Jahr im Herbst veranstaltet wird, oder auch beim Rheinland-Pfalz-Open, in dem sich der Gewinner für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Nach seiner Bewährung in diesen Turnieren, bei denen teilweise über 200 Spielerinnen und Spielern teilnehmen, kam für Hendrich der nächste Schritt: am 20. Oktober 2012 durfte er sein erstes Bundesligaspiel leiten. Die Partien der Mannschaften aus Griesheim und Bremen, sowie Wiesbaden und Emsdetten liefen ohne Probleme ab. Am Ende siegten Bremen und Wiesbaden.

Daniel Hendrich, etwas aufgeregt, resümierte: “Alles halb so wild.” Worms und Bundesliga passt eben doch zusammen.

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